ROT-WEISS KÖLN – TuS LICHTERFELDE 5:1 (1:1)

2. SPIEL AN DIESEM WOCHENENDE Rot-Weiss Köln – Berliner HC 3:2 (2:1)

KÖLN. Die Damen von Rot-Weiss Köln empfingen TuS Lichterfelde. Das Spiel lief letztendlich nur auf ein Tor, und zwar das der Gäste. Doch in Halbzeit eins wollten die Tore nicht fallen. Das änderte sich grundlegend im zweiten Spielabschnitt, als Köln quasi im Fünf-Minutentakt das Ergebnis in die Höhe schraubte.

Vor 90 Zuschauern brannten die Schützlinge von Markus Lonnes die ersten zehn Minuten ein kleines Feuerwerk ab. In der Folge kontakteten die Gastgeberinnen geduldig und suchten den Weg in den Berliner Kreis. Mit Erfolg in der 24. Minute: Hanna Gablac knallte eine argentinische Rückhand humorlos ins gegnerische Gehäuse zur längst überfälligen Führung. Lichterfelde kam in den gesamten 70 Minuten einmal in den Kölner Kreis: Chiara Gutsche lenkte einen langen Ball ins Tor (33.). Das 1:1 zur Halbzeit war aus Berliner Sicht extrem glücklich.

Die zweiten 35 Minuten waren dann eine kleine Demonstration der Stärke der Domstädterinnen. Bereits nach drei Minuten traf Nicole Pahl (38.), nachdem die gesamte Rot-Weiss Mannschaft lange kontaktet hatte. Katharina Hüls chippte danach sehenswert den Ball über die herausstürzende Lichterfelde-Torhüterin (42.) und traf anschließend nochmal zur Drei-Tore-Führung (53.). Die Partie war längst entschieden, Naomi Heyn (58.) setzte den Schlusspunkt hinter vor allem überzeugende zweite 35 Minuten, nachdem sie aus dem Getümmel im Kreis den Ball über die Linie brachte!

Wir haben das Spiel 70 Minuten kontrolliert! Nur haben wir in der ersten Halbzeit etwas Pech gehabt, aber auch die Tore nicht erzwungen. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft” fasste ein zufriedener Markus Lonnes die Partie zusammen.

Tore:

1:0 Hannah Gablac (24.)

1:1 Chiara Gutsche (33.)

———————

2:1 Nicole Pahl (38.)

3:1 Katharina Hüls (42.)

4:1 Katharina Hüls (53.)

5:1 Naomi Hayn (58.)

Strafecken:

RWK 1 / TuSLi 0

Zuschauer: 90

Schiedsrichter:

D. Lindemann / D. Scharwächter

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2. SPIEL: KÖLN – BERLIN. Nach dem deutlichen Sieg am Vortag gegen TuS Lichterfelde war am Sonntag der Berliner HC zu Gast. In einem hart umkämpften Spiel konnten die Gäste zweimal die Kölner Führung egalisieren, doch ein drittes Mal sollte es nicht mehr gelingen. So siegte die Mannschaft vom Kölner Trainer Markus Lonnes letztendlich verdient mit 3:2 (2:1).

Wie schon am Vortag starteten die Rot-Weiss-Damen schwungvoll in die Partie. Doch im Gegensatz zu gestern trafen die Domstädterinnen früh zur Führung. Es dauerte nur fünf Minuten, ehe die Doppeltorschützin von gestern wieder erfolgreich war: Katharina Hüls drückte den Ball ins leere Tor. Der BHC schüttelte sich einmal kurz und spielte unbeeindruckt weiter. Es dauerte nicht lange, bis die Berlinerinnen wieder alles auf Anfang stellten. Lena Andersch markierte den Ausgleich per Strafecke (12.). Die Anfangsphase hatte es in sich, denn jetzt war wieder Köln an der Reihe. Dieses Mal traf Liv Maria Arndt zur erneuten Kölner Führung (17.). Danach konzentrierten sich beide Mannschaften auf die Arbeit gegen den Ball und den Gegner. Von daher war die Kölner Halbzeitführung zu dem Zeitpunkt verdient. Insgesamt kontrollierten die Kölner große Teile der gesamten Begegnung.

Man merkte den Gästen an, dass sie das Ergebnis auch in Halbzeit zwei möglichst schnell wieder korrigieren wollten. Wieder dauerte es nicht lange, und Pauline Kröger markierte den erneuten Ausgleich (42.) – wieder per Strafecke. In der Folge war der BHC nach zwei gelben Karten gegen Rot-Weiss in doppelter Überzahl und hatte mehrere gute Chancen, erstmals in Führung zu gehen. Doch Köln schlug kurz nach Ablauf der Strafzeiten zurück. Hanna Gablac traf in der 50. Minute spektakulär: Ein hoher Schlag der Kölner wäre neben das Tor gegangen, doch Hanna Gablac schmetterte den Ball volley in das Berliner Gehäuse. Der BHC drängte wieder auf den Ausgleich, nahm den Torhüter heraus, doch ohne Erfolg. Köln verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schluss und machte das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt.

Wir haben das Spiel kontrolliert. Der BHC hat seine Ecken gut genutzt, aber wir haben da auch nicht gut verteidigt. Die Schiedsrichterleistung drückt etwas die Stimmung. Es ist schade, dass man sich so nicht richtig über den Sieg freuen kann” merkte Markus Lonnes nach dem Spiel an.

Tore:

1:0 Katharina Hüls (5.)

1:1 Lena Andersch (KE, 12.)

2:1 Liv Maria Arndt (17.)

———————

2:2 Paulina Kröger (KE, 42.)

3:2 Hanna Gablac (50.)

Strafecken:

RWK 2 (kein Tor) / BHC 3 (2 Tore)

Gelbe Karten:

Julia Karwatzky (24., Stockfoul), Kölner Bank (50., Reklamieren), Lara May (50.) / —

Zuschauer: 80

Schiedsrichter:

D. Lindemann / D. Scharwächter

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