INTERNATIONALES A-JUGENDTURNIER

tsv kenten erwartet sportler aus den führenden deutschen fechtvereinen

BERGHEIM. Die Fechtabteilung das TSV Kenten feiert am Wochenende, 4./5. November, ein kleines Jubiläum. Zum 30. Mal richten die Bergheimer im Gedenken an den Vereinsgründer und früheren Fechtmeister das Willy-Schlegelmilch-Gedächtnis-Turnier aus. „Wir erwarten wieder eine starke Beteiligung. Die führenden deutschen Fechtvereine haben für das Säbelturnier gemeldet. Hinzu kommen einige international erfahrene Fechter aus Belgien, den Niederlanden und Frankreich“, berichtete der Leiter der Fechtabteilung des TSV Kenten, Wolfgang Kraus.

Am Samstag beginnen die Wettkämpfe in den beiden Sporthallen des Bergheimer Gutenberg-Gymnasiums um 9 Uhr mit der Vorrunde der männlichen der A-Jugend. Ab 10 Uhr geht die weibliche Jugend auf die Planche. In der Vorrunde gilt es, sich für die Direktausscheidung zu qualifizieren. Die Finalgefechte sind für 15.30 Uhr geplant.

Am Sonntag gehen die Fechter ab 9 Uhr in den Mannschaftswettbewerben noch einmal auf die Planche. Auch hier können die Freunde des Fechtsports packende Duelle erwarten. Neben dem starken Team aus Belgien dürfte die Jugend aus den deutschen Fechthochburgen Koblenz, Tauberbischofsheim, Solingen und Eislingen beim Kampf um den Siegerpreis ein Wort mitreden. Gute Chancen auf einen Podiumsplatz hat in Bergheim auch die A-Jugend des TSV Bayer Dormagen. Der Verein aus der Nachbarschaft arbeitet in der Ausbildung der jungen Fechterinnen und Fechter seit vielen Jahren eng mit dem TSV Kenten zusammen.

Bei der männlichen Jugend sollten Valentin Meka, derzeit auf Platz acht der deutschen Jugendrangliste, sowie seine Teamkollegen Florian Keschub (Ranglistenelfter) und Julian Kühling (14.) die Direktausscheidung erreichen.

Bei der weiblichen Jugend A führt Emily Kurth vom TSV Bayer Dormagen die deutsche Rangliste an. Gute Chancen, im Kampf um den Sieg in Bergheim vorne mitzumischen, haben aber auch ihre Mannschaftskolleginnen Michelle Hoogstra (Ranglistenzehnte), Kerstin Weiland (Platz 12), Luise Trompeta (16.) und Annemarie Schneider (18.).