TSV FECHTER MARCO BRINKMANN AUF EINEM SENSATIONELLEN SIEBTEN PLATZ BEIM WELTCUP IN BUNDAPEST

TSV-Fechter Marco Brinkmann nach dem Gefecht im Viertelfinale beim Weltcup in Budapest (Foto: Bizzi)

LEVERKUSEN. Marco Brinkmann springt mit dem siebten Platz beim Weltcup in Budapest auf den ersten Platz der deutschen Rangliste. Als einziger deutscher Teilnehmer erreichte der TSV Fechter am Freitag in der Qualifikation die Runde der letzten 64 Fechter und startete am Sonntag zunächst mit einem Sieg (15:12) gegen den Griechen Kavvadias. Aber bereits in der nächsten Runde stand mit dem dritten der Weltrangliste, dem Italiener Marco Fichera, ein schwerer Gegner auf der Planche.

Nach anfänglichem Rückstand behielt der Leverkusener aber die Nerven und siegte auch hier mit einem Trefferstand von 15:12. Im Achtelfinale war mit Enrico Garozzo ein weiterer hochkarätiger Italiener zu bezwingen (13:12). Marco Brinkmann erreichte somit das Viertelfinale gegen den Russen Khodos, bei dem es wiederum denkbar knapp wurde. Mit einem 14:15 unterlag Brinkmann und verpasste damit knapp die Sensation eines Einzugs ins Halbfinale und eines Podestplatzes. Auch auf der Weltrangliste kletterte der TSV Fechter weiter nach oben und belegt dort nunmehr als zweitbester Deutscher den Rang 66 hinter Richard Schmidt (Rang 20) und vor seinem Vereinskollegen Lukas Bellmann auf Rang 67.

Die weiteren Resultate:
1. Heinzer (Schweiz), 2. Fava (Frankreich), 3. Bonnaire (Frankreich), Khodos (Russland), 7. Brinkmann, 66. Bellmann, 131. Herzberg (alle TSV Bayer 04 Leverkusen)

Bei den Damen starteten insgesamt 12 deutsche Starterinnen, darunter vier Athletinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen. Alexandra Ndolo musste als neunte der Weltrangliste nicht in die Qualifikation und startete daher am Sonntag mit vier weiteren deutschen Qualifikantinnen, darunter auch der Leverkusenerin Ricarda Multerer, in die Direktausscheidung der letzten 64 Teilnehmerinnen. Für Ndolo ging es im Auftaktgefecht gegen die spätere Drittplatzierte Candassamy aus Frankreich, der sie an diesem Tag mit 7:15 unterlag. Multerer musste zunächst gegen die Italienerin Roberta Marzani auf die Planche, die sie knapp mit 14:13 besiegte. In der nächsten Runde traf die Leverkusenerin auf die Polin Zamachowska, der die TSV Athletin nichts entgegensetzen konnte. Ricarda Multerer schnitt mit Rang 27 als beste deutsche Degenfechterin des Wettkampfes ab und sicherte sich zudem wertvolle Punkte für die deutsche Rangliste. Hinter Alexandra Ndolo und Monika Sozanska (FC Offenbach) belegt Multerer im letzten Wettkampf vor den deutschen Meisterschaften am 21./22. April in Leipzig nun den dritten Rang.