RICARDA MULTERER IN HAVANNA AUF DEM SIEBTEN PLATZ

Bilduntertitel: Multerer beim Weltcup in Havanna (Foto: Bizzi)

LEVERKUSEN. Die amtierende deutsche Meisterin Ricarda Multerer vom TSV Bayer 04 Leverkusen hat sich beim Weltcup in Havanna mit dem siebten Platz in der Weltspitze gemeldet. Auch die Vereinskolleginnen Alexandra Ndolo und Alexandra Ehler konnten sich in der Direktausscheidung bis ins 32er KO durchfechten. Die vierte TSV-Fechterin Kristin Werner verpasste den Einzug in die Hauptrunde der besten 64 Fechterinnen.

In der Hauptrunde traf Multerer zunächst auf die in der Weltrangliste an Platz 14 stehende US-Amerikanerin Kelley Hurley und bezwang diese mit 15:11. Mit dem gleichen Ergebnis ging es in der nächsten Runde gegen die in der Weltspitze auf Platz 62 geführte Chinesin Xiang Yixuan und so sah sich Ricarda Multerer im 16er KO der Koreanerin Jung Hyojung gegenüber. Nach Ablauf der regulären Zeit stand es unentschieden und so wurde Vorteil gelost. Das Losglück bescherte Multerer nach Ablauf der Verlängerung einen Sieg mit 6:6 und den Einzug unter die besten acht Fechter des Turniers. Im Gefecht gegen die Nummer 34 der Welt Lee Hyein aus Korea musste sich die Leverkusener Degenfechterin dann aber mit einem 10:15 geschlagen geben und kam damit auf Rang sieben.

Alexandra Ndolo stand im 32er KO gegen die Italienerin Guilia Rizzi auf der Planche und musste sich nach einem 14:15 mit Platz 18 zufriedengeben. Alexandra Ehler konnte ebenfalls im 32er KO mit der auf Platz acht der Welt geführten Ukrainerin Olena Kryvytska lange mithalten, musste sich dann aber mit einem Trefferstand von 13:15 und Rang 23 aus der Konkurrenz verabschieden.

Für die Leverkusener Ndolo und Ehler ging es dann zusammen mit der Offenbacherin Monika Sozanska und Beate Christmann aus Tauberbischofsheim am Sonntag in den Mannschaftswettkampf. Im Tableau der besten 16 Mannschaften mussten die deutschen Fechterinnen gegen die US-Amerikanerinnen antreten und gewannen letztlich durch Losglück mit 29:29. Im Viertelfinale waren dann die Chinesinnen die Gegnerinnen. Mit einem 39:43 mussten sich das deutsche Quartett geschlagen geben und erreichte damit den achten Platz.